Gedichte & Gedanken


Es wächst viel Brot in der Winternacht, weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat; erst wenn im Lenze die Sonne lacht, spürst du, was gutes der Winter tat. Und denkt die Welt dir öd und leer, und sind die Tage dir rauh und schwer, sei still und habe des Wandels acht; es wächst viel Brot in der Winternacht. (Friedrich Wilhelm Weber 1813-1894)

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Habe ein heitres fröhliches Herz, Januar, Februar und März, sei immer mit dabei, in April und Mai, kreische vor Lust in Juni, Juli und August, habe Verehrer, Freunde und Lober, in September und Oktober und bleibe meine gute Schwester, bis zum Dezember und nächsten Silvester. (Theodor Fontane 1819-1898)

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