Basenfastenwoche vom 18. bis 27. Februar 2026
Elf Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer! waren dieses Jahr dabei. Frau Ingeborg Bedenk war wieder als Fastenleiterin gebucht.
Los ging es am Aschermittwoch. Der Info-Abend brachte vor allem für die neuen Teilnehmer wichtige Details zum Fasten. Selbstverständlich waren aber auch die, die schon länger mitmachen, dabei. Ein Auffrischung schadet nie. Es wurde eine Einkaufsliste, Rezepte ausgegeben und wie die Fastenwoche ablaufen sollte.
Am Freitag gab es zur Einstimmung einen Apfel. Er sollte ganz langsam und schweigend zu sich genommen werden. Manche konnten feststellen, dass man dabei gut satt wird. Die Sättigung tritt nach ca. 20 Minuten ein. Also, je langsamer man isst, um so weniger nimmt man zu sich. Dann gab es die Informationen zum Einstieg am Samstag.
Am Sonntag konnte bei schönstem Wetter eine kleine Wanderung Richtung Teufelstein unternommen werden. Zunächst aber die Frage, wie es jedem so geht. Alle waren zufrieden. Auf einem Teilstück wurde schweigend gegangen und dann durfte man Steine sammeln. Wie spannend! Was das wohl wird? Am See mit dem Baum wurde das Rätsel gelöst. Es wurde ein Mandala aus Steinen gelegt und jede/r durfte seine Wünsche dazu äußern: z. B. für die Natur, für die Liebe, für die Gemeinsamkeit, für die Tiere …….
Am nächsten Mittwoch war es dann schon fast geschafft. Es fand ein Austausch statt und interessante Informationen zur Ernährung. Dieses Mal wurden die Bitterstoffe näher beleuchtet. Der Höhepunkt war die Ausgabe der Rezepte für die Brotaufstriche, die es am Freitag zu gutem Vollkornbrot geben sollte. Da gab es zum Beispiel Brokkoli-Aufstrich, Oobazta oder Grünkernaufstrich.
Jetzt war der Tag gekommen: Fastenbrechen am Freitag Abend. Zuerst die Runde, wie es jedem so geht und wie der Eindruck über die Fastenwoche war. Es waren alle sehr positiv eingestellt. Wider Erwarten mancher Teilnehmer lief diese Woche sehr gut. Man kam mit weniger aus, als man dachte und es passte gut mit den beruflichen Herausforderungen zusammen. Der Höhepunkt war das Fastenbrechen. Jede/r brachte sein Schüsselchen mit Aufstrich mit. Es gab Brokkoli-Aufstrich, Oobazta, Basilikum-Creme, Veganes Mett, Aufstrich mit Karotten Feta und Frischkäse, Tomaten-Feta-Aufstrich, Dattel-Curry-Dip, Italienischer Aufstrich, Rote-Rüben-Aufstrich und Liptauer. Dazu vier verschiedene Vollkornbrote. Alles sehr lecker!
Fazit: Es lohnt sich mal eine Woche nur basisch zu essen. Das bedeutet im Grunde nur Gemüse und Obst. Dazu kommen noch Trockenfrüchte, Nüsse und Samen. Man lernt wieder auf die Sättigung zu achten, ist oft gar nicht mehr so hungrig, der Geschmack im Mund verändert sich und man kann am Ende stolz auf sich sein, dies alles geschafft zu haben.

