17. April 2026 Workshop: Kerze in Beton, Kerzenunterteller
Zum Einstieg des Nachmittags erklärte Frau Nadine Schmeisser erstmal, wie die Betonkerzenhalter gemacht werden. Dafür gibt es Silikonformen, in die der Bastelbeton gegossen wird. Die gehärtete Form muss rechtzeitig herausgenommen werden, ansonsten muss man immer wieder neue Formen kaufen. Danach wird das Stück weitere 24 Stunden getrocknet. Die Ränder werden geschliffen.
Das Kerzenwachs gibt es heutzutage als Rapswachs. Paraffinwachs wird nicht mehr so gerne genommen. Das Wachs wird geschmolzen und mit einem Duft (ätherisches Öl) vermengt und auf ca. 3 – 4 mal in die Form gegossen. Vorher muss noch der Docht eingesetzt werden. Er besteht aus Holzspan. Dazu gab sie noch einen Tipp: Kerzen generell so lange brennen lassen, bis ein See entsteht. Das geschmolzene Wachs reagiert nach dem nochmaligen Anzünden anders als das noch feste und es verbindet sich mit ihm nicht gut.
Nun ging es an die Arbeit. Wachs wurde abgewogen und in heißem Wasser geschmolzen. Das dauert eine Weile. In der Zwischenzeit wurden die Betonteile geschliffen. Die Kerzen waren so weit vorbereitet, dass nur die letzte Schicht gegossen werden musste. Das geschmolzene Wachs wurde mit dem gewünschten Duft versetzt und in die Form gegossen. Der Unterteller wurde mittels Serviettentechnik oder mit Stempeln, Lochvorlagen und Kreidefarbe verziert. Zum Schluss wurde die ausgehärtete Kerze mit getrockneten Blüten und Perlen verziert.
Vielen Dank an Frau Schmeisser für diesen informativen und kurzweiligen Workshop!

